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Die 5 häufigsten Fehler beim Website-Bau – und wie du sie vermeidest

In den letzten Jahren habe ich unzählige Websites lokaler Betriebe gesehen – und die meisten machen dieselben fünf Fehler. Das Gute daran: Wenn du sie kennst, kannst du sie vermeiden. Egal ob du deine Website selbst baust oder bauen lässt – diese fünf Punkte entscheiden darüber, ob sie dir Kunden bringt oder nur Geld kostet.

Fehler 1: Die Website funktioniert nicht am Handy

Mehr als die Hälfte deiner Besucher kommt über das Smartphone – bei lokalen Suchen wie „Friseur Worms“ oder „Elektriker in der Nähe“ sind es oft über 70 %. Trotzdem sehen viele Websites am Handy aus wie zusammengeschoben: winzige Schrift, Buttons, die man kaum trifft, Bilder, die aus dem Bildschirm ragen.

So vermeidest du ihn: Teste deine Website immer zuerst am Handy, nicht am großen Bildschirm. Ist die Telefonnummer mit einem Fingertipp anrufbar? Sind die Buttons groß genug? Lässt sich das Kontaktformular bequem ausfüllen? Eine gute Website wird heute „mobile first“ gebaut – also zuerst fürs Handy, dann für den Desktop.

Fehler 2: Der Besucher weiß nicht, was er tun soll

Jemand landet auf deiner Seite, ist interessiert – und dann? Wenn nicht sofort klar ist, wie man dich erreicht oder einen Termin bekommt, ist der Interessent wieder weg. Viele Websites verstecken die Handlungsaufforderung (den „Call-to-Action“) irgendwo im Footer oder lassen sie ganz weg.

So vermeidest du ihn: Jede Seite braucht ein klares Ziel. Soll der Besucher anrufen, ein Formular ausfüllen, einen Termin buchen? Mach diesen einen Schritt unübersehbar – als auffälligen Button, weit oben und ruhig mehrfach. Faustregel: Niemand sollte länger als drei Sekunden suchen müssen, um dich zu kontaktieren.

Fehler 3: Die Seite lädt zu langsam

Jede zusätzliche Sekunde Ladezeit kostet dich Besucher. Braucht eine Seite länger als drei Sekunden, springt fast die Hälfte der Nutzer wieder ab. Die häufigsten Bremsen sind riesige, unkomprimierte Bilder und überladene Baukasten-Systeme mit Dutzenden Plugins.

So vermeidest du ihn: Komprimiere Bilder, bevor du sie hochlädst – ein Foto braucht selten mehr als 200–300 KB. Verzichte auf unnötige Effekte und Plugins. Prüfe deine Ladezeit kostenlos mit Google PageSpeed Insights; ein grüner Wert im Bereich „Performance“ sollte das Ziel sein.

Fehler 4: Bei Google praktisch unsichtbar

Die schönste Website nützt nichts, wenn sie niemand findet. Viele Betriebe vergessen die lokale Suchmaschinenoptimierung komplett – oder verlassen sich allein auf die Website, ohne ein Google-Unternehmensprofil.

So vermeidest du ihn: Lege ein kostenloses Google-Unternehmensprofil an und pflege es (Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen). Nutze auf deiner Website die Begriffe, nach denen deine Kunden wirklich suchen – inklusive deines Orts, z. B. „Kosmetikstudio Worms“. Und sorge dafür, dass Name, Adresse und Telefonnummer überall identisch geschrieben sind.

Fehler 5: Es geht nur um dich – nicht um den Kunden

„Wir sind ein junges, dynamisches Team mit langjähriger Erfahrung …“ – solche Sätze stehen auf tausenden Websites und sagen dem Kunden: nichts. Der Besucher will nicht wissen, wie toll du bist. Er will wissen, ob du sein Problem löst.

So vermeidest du ihn: Dreh die Perspektive um. Statt „Wir bieten …“ schreib „Du bekommst …“. Beschreibe konkret, welches Problem du löst und was der Kunde davon hat. Ein Handwerker verkauft keine Bohrlöcher, sondern das Bild, das endlich gerade an der Wand hängt.

Fazit

Die gute Nachricht: Keiner dieser fünf Fehler ist ein Naturgesetz. Wer sie kennt, baut eine Website, die tatsächlich Anfragen bringt – handytauglich, schnell, auffindbar und auf den Kunden ausgerichtet. Schau dir deine aktuelle Seite einmal kritisch mit diesen fünf Fragen an. Oder buch dir ein kostenloses Erstgespräch – dann gehen wir gemeinsam durch, wo deine Website steht.

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